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Hierarchien

~ Engelhierarchien ~ Engelchre ~
Engel - Lichtwesen, die fr uns da sind.
Das Wort Engel“ geht etymologisch auf das hebrische Mal'ak“ zurck, was soviel wie Bote“ heit. Das trifft auch die Hauptaufgabe dieser Lichtwesen, nmlich Himmelsboten zu sein, Mittler zwischen Gott und uns, den Menschen, zwischen dem Oben und dem Unten.

Engel sind lebende Wesen wie wir. Sie haben einen Krper, wenn auch feinstofflich, weshalb ihn normalerweise nicht sehen knnen, aber er existiert genauso wie die unsichtbare Luft, die wir atmen. Sie haben auch eine Seele und eine spirituelle Evolution wie wir, aber sie leben in einer anderen Seinsform, in einer anderen Dimension, und sie haben eine spezielle Mission. In der gttlichen Schpfung hat alles seinen Sinn und Zweck. Nichts existiert zufllig oder ist berflssig. Alles hat seinen Grund und seine Daseinsberechtigung. Das gilt sowohl fr die Dimensionen, die wir mit unseren Sinnen erfassen knnen als auch fr die, die wir normalerweise nicht wahrnehmen knnen. Alles hat seinen Sinn und eine gttliche Ordnung.

Die sichtbare Welt ist nur ein untergeordneter Teil der gesamten Welt. Wenn wir auch nur einen Augenblick lang all das sehen knnten, was uns umgibt, wrden wir merken, da wir nie alleine sind. In der feinstofflichen Welt gibt es praktisch keine leeren Rume.

Die Engel sind sich ihrer Aufgabe in der Schpfung bewusst und erfllen sie mit Hingabe, nmlich: den Menschen Wege zeigen zu ihrer Rckkehr zu sich selbst und zum Zustand der Einheit mit der Schpfung, in dem sie sich zu Anbeginn der Zeit befanden. Zu einem solchen tiefen Einssein mit der Natur und dem Gttlichen gelangt man nur ber die Liebe, die nicht-egoistische, universelle Liebe.

Die Aufgabe der Engel dabei ist unsere verloren gegangenen Fhigkeiten und Qualitten auszugleichen, uns das Rstzeug dafr zu geben, dass wir Engel fr unsere Mitmenschen sein knnen.

Es gibt verschiedene Theorien und Angaben ber die genaue Anzahl der Engel. In Buch der Offenbarung etwa wird von “viel tausend mal viel tausend” Engeln gesprochen, im Buch Daniel heisst es “10.000 mal 10.000”, und in der Kabbala soll gar die Zahl von 301.655.722 Engeln genannt werden. Was wir mit Sicherheit wissen ist, dass jeder von uns, egal ob ‘gut oder ‘bse, einen persnlichen Schutzengel hat, ebenso wie auch manche den Menschen nahestehende Tiere, die sich ja auch in einer Evolution befinden. Das bedeutet, dass es mehr Engel als Menschen gibt.

Die erste Engelhierarchie geht auf Dionysius Areopagites zurck und wurde spter von Thomas von Aquin in sein christliches Werk Summa Theologica bernommen.

Engelhierarchien

Nach der Einteilung von Dionysius Areopagita gibt neun hierarchisch geordnete Engelchre, unterteilt in drei Hierarchien oder Triaden.

Die erste oder Triade der oberen Engelchre, die hchste in der Engelhierarchie, umfat
die Seraphim (hebr.), die hchsten Engel, die Engel der universellen Liebe (griech. Seraphim; lat. Serafim)
die Cherubim (hebr.; auch: Kerubim), die Engel der Harmonie und die Herrscher der vier Elemente (griech. Cherubim; lat. Cherubim)
die Thronoi (griech.) oder Throne, die Engel des Willens (hebr. Aralim; lat. Troni)

In der zweiten oder Triade der mittleren Engelchre haben wir
die Kyriotetes (griech.) oder Herrschaften, die Engel der Intelligenz und der Freude (hebr. Chesed; lat. Dominationes)
die Dynameis (griech.) oder Krfte, die Engel der Bewegung und des Wachstums (auf Bildern oft als Babies mit Flgeln dargestellt; lat. Potestates);
die Exousiai (griech.) oder Gewalten bzw. Mchte, die Engel der ueren Form und der Kunst (hebr. Elohim; lat. Virtutes)

Zur dritten oder Triade der unteren Engelchre gehren
die Archai (griech.) oder Frstentmer bzw. Frsten (auch Urbeginne genannt), die Engel der Zeit, des Verstandes und des Taktes (lat. Principati);
die Archangeloi (griech.) oder Erzengel, die Engel des Feuers und der Wrme (++hebr. Hamshalim bzw. Hashmallim; lat. Archangeli);
die Angeloi (griech.) oder 'einfachen' Engel, die Trger des Lebens und der Vegetation (hebr. Malachim bzw. Malakim; lat. Angeli). Zu ihnen gehren auch unsere persnlichen Schutzengel, auf die der Begriff Himmelsbote“ am besten pat, denn sie sind die hauptschlichen Bindeglieder zwischen uns und der geistigen Welt.

In manchen Einteilungen gibt es Abweichungen hierzu, z.B. werden die Archai oder Frstentmer von manchen zur mittleren Triade und die Dynameis oder Mchte zur unteren gruppiert. Die gngigste und von den Aufgabenbereichen her plausibelste Einteilung ist jedoch die oben ausgefhrte. Sie wurde von Dionysios Areopagita (um 100 n. Chr.) aufgestellt. Er war der erste, der eine solche Klassifizierung schuf.

Von der unteren ber die mittlere zur oberen Dreiheit:
Angeloi, Archangeloi, Archai,
Exousiai, Dynameis, Kyriotetes,
Thronoi, Cherubim, Seraphim

Dionysius Areopagita

Moses Maimonides

Sohar (Exodus 43a)

Seraphim

Chaioth ha-Qadesh
(Hayot ha-Kodesh)

Malachim

Cherubim

Auphanim
(Ophanim, Ofanim)

Erelim

Thronoi

Aralim
(Erelim)

Seraphim

Kyriotetes

Chashmalim
(Hashmalim)

Hayyoth

Dynameis

Seraphim

Ophanim

Exousiai

Malachim

Hamshalim

Archai

Elohim

Elim

Archangeloi

Bene Elohim
(Beni Elohim)

Elohim

Angeloi

Kerubim

Bene Elohim

 

Ishim

Ishim



Dionysius Areopagita (auch: Dionysios Areopagites etc.) hat als erster das alte Wissen ber die Engel systematisiert und eine Engelhierarchie erstellt, die spter von Thomas von Aquin (1224/5-1274) in seinem Werk "Summa Theologica" bernommen wurde und bis heute grundlegend ist. (Auch z.B. Rudolf Steiner hat sie wieder aufgegriffen.) Dabei ist die Identitt von Dionysius Areopagita nicht ganz geklrt. Wahrscheinlich ist er nicht der gleichnamige erste Bischof Athens, den Paulus durch seine Predigt in Rom bekehrt hatte, sondern ein syrischer Gelehrter, der etwa zwischen 350 und 500 gelebt hat und unter diesem Pseudonym einige Werke verffentlichte, die fr das Christentum von groer Bedeutung wurden: "Die Mystische Theologie", "Die gttlichen Namen", "Die kirchliche Hierarchie", "Die himmlische Hierarchie".

Die zweite Engelhierarchie geht auf den bedeutenden jdischen Religionsphilosophen Moses Maimonides (1135-1204) zurck, der mit seinem Werk "More Nebukim" ("Fhrer der Unschlssigen, Verwirrten") auch einen starken Einflu auf die christliche Scholastik hatte.

Die dritte, ebenfalls jdischische Engelhierachie geht auf eines der kabbalistischen Hauptwerke, den "Sohar" ("Das Buch des Glanzes") zurck, der zwischen dem 4. und dem 13. Jahrhundert gnzlich geheim gehalten worden war. Die ersten gedruckten Versionen gerieten erst ab dem 16. Jh. in Umlauf.

Die neun Engelchre
Alle Engel sind Teil des gttlichen Lichts, aber jeder Engeltriade und sogar jedem einzelnen Engel kommt in der Schpfung ein spezieller Aufgabenbereich zu:

Die Seraphim stehen ganz oben in der Hierarchie und sind Gott am nchsten. “Saraph” bedeutet auf hebrisch "brennen", ganz in diesem Sinn werden die Seraphim auch oft “die Feurigen” oder “die Brennenden” genannt. Jesaia hat sie in seiner Vision (Jes. 6, 2-6) als Wesen mit sechs Flgeln und vielen Augen beschrieben. Sie bewachen den Thron Gottes und reprsentieren Licht, Reinheit und Liebe. Im Schpfungsproze spielten sie eine bedeutende Rolle. Wir knnen sie um Frieden und Liebe bitten, um die berwindung von Aggressionen, die gegen uns gerichtet sind oder die von uns selbst ausgehen.

Die Cherubim stehen fr Weisheit und Erkenntnis, ihr Name bedeutet “Flle der Weisheit”, “bertragung der Erkenntnis”. In der Genesis werden sie als Wchter des Gartens Eden genannt (Gen. 3, 24). Das hat dazu gefhrt, da sie oft als furchterregende Wesen dargestellt wurden, nicht selten als Mischwesen zwischen Mensch und Tier. Dazu haben auch die drastischen Beschreibungen des Propheten Ezechiel beigetragen. Doch mit diesen Bildern haben die Cherubim nur wenig gemein. Ihre Aufgabe ist es, die gttliche Weisheit auf andere Wesen zu bertragen. Auerdem beeinflussen sie die Geschehnisse in der Natur. Dafr stehen auch ihre vier Flgel, die die vier Elemente symbolisieren. Wir knnen sie um Glauben, Hoffnung und Kraft bitten, um Hilfe gegen Depression, Trauer und Einsamkeit.

Die Thronoi oder Throne sind recht groe Wesen mit runden Flgeln, die in allen Farben schimmern und werden oft mit einer Krone und auf Wolken sitzend dargestellt. Ihr hebrischer Name “Gagallin” bedeutet so viel wie “groes Rad”. Ezechiel beschreibt sie als feurige Rder (Ez. 1, 15-20). Das Rad symbolisiert den ewigen Kreislauf von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt. Die Throne sind die Engel der Lebensenergie und des kosmischen Willens. Sie sind unsere spirituellen Fhrer. Wir knnen sie anrufen in Momenten der Verwirrung und Verunsicherung und wenn wir Hilfe brauchen, uns auf eine wichtige Aufgabe zu konzentrieren.

Die Kyriotetes oder Herrschaften sind Sie sind Herrscher und Weltenlenker, weshalb sie oft mit dem Zepter dargestellt werden. Sie sind von majesttischer Wrde, doch sie herrschen keineswegs tyrannisch. Sie folgen dem gttlichen Plan und walten in einer Weise, die sich immer dem “wahrhaft Seienden gnzlich zuwendet” (Dionysios Areopagita). Die bedeutendsten Engel dieser Gruppe sind Zadkiel, Chasmal und Yahriel.

Sie sind die Engel der Heilung. Sie helfen uns unseren Krper, Seele und Geist zu harmonisieren und schtzen uns vor Strungen des Gleichgewichts, die uns krank machen knnten. Wir knnen sie anrufen, wenn wir nach Heilung suchen, z.B. bei einer chronischen Krankheit. Auerdem knnen sie uns bei Meditation und Konzentration helfen.

Die Dynameis oder Mchte sind fast krperlos, denn sie mssen sehr schnell sein, sind sie doch zustndig fr Notsituationen und die Abwendung von Katastrophen. Sie sind es auch, die die von uns so gesehenen ‘Wunder vollbringen. Die Mchte haben eine gewisse hnlichkeit mit den Schutzengeln, denn ebenso wie diese untersttzen sie das Gute und helfen in sehr schwierigen Lagen. Sie werden von Erzengel Michael regiert, und man ruft sie nur bei Lebensgefahr wegen eines drohenden Unfalls oder Unheils.

Die Exusiai oder Gewalten (hebr. Elohim) sind die angelikalen Soldaten. Ihre Aufgabe besteht darin, die himmlische Sphre vor allen negativen Einflssen der irdischen Sphre zu schtzen. Sie werden deshalb auch als Hter der Grenze bezeichnet und oft mit Schwert, Schild und Donnerkeil dargestellt, meist von blauer Farbe. Der bedeutendste Engel unter den Gewalten ist Camael.

Wir rufen sie an, wenn wir eine Extra-Ration Mut und Strke brauchen oder einfach Angst haben. Auerdem knnen wir sie in Situationen um Beistand bitten, in denen wir nicht wissen, wo es langgehen soll; wenn wir den Eindruck haben, alles luft schief oder keinen Plan davon haben, was das Beste fr uns ist.

Die Archai oder Frstentmer sind die Schnheitsknige unter den Engeln. Sie erscheinen immer mit Blten im Haar. Sie sind sie Hter der Natur und fr den Schutz der Tiere und Pflanzen zustndig und knnen zu diesem Zweck von uns angerufen werden. Auerdem reprsentieren sie das Denken, die geistige Energie und das Bewusstsein. Der bedeutendste Engel der Frstentmer ist Anael, einer der Erzengel. Er wird auch Emanuel genannt und gilt als Erzengel der Barmherzigkeit und Liebe.

Die Archangeloi oder Erzengel sind besonders wichtig fr uns Menschen, sind sie doch fr den Schutz von Vlkern und Religionen verantwortlich. Auerdem herrschen sie ber die Planeten und knnen einen direkten Einflu auf alles nehmen, was in ihrem Verantwortungsbereich geschieht.(Mehr zu den Erzengeln folgt wenige Zeilen weiter unten!)

Die Angeloi oder 'einfachen' Engel sind uns Menschen am hnlichsten. Sie begleiten uns unser ganzes Leben lang und fhren uns, wenn wir es ihnen erlauben, zu den Dingen, die uns und diejenigen, die mit uns leben, erfllen und glcklich machen. In diesem Engelchor gibt es auch solche, die bestimmte Orte bewachen, solche, die Tiere begleiten und auch solche, die Himmelsboten im engsten Sinn des Wortes sind.

Unseren persnlichen Schutzengel knnen wir in allen Angelegenheiten des Lebens um Beistand bitten, die uns bedrcken, etwa bei Prfungen, in Vorstellungsgesprchen oder anderen schwierigen Situationen.

Die Archangeloi (Erzengel)
Die Archangeloi oder Erzengel (Fortsetzung):

Die Katholische Kirche erkennt nur die folgenden drei von ihnen an (gelegentlich wird auch noch Uriel erwhnt):

Michael, dessen Name "wie Gott" bedeutet. Er ist fr die Sonne verantwortlich. Er wird angerufen, wenn man sich vor bel schtzen will.
Bibel: Michael wird als der - schon vor Beginn der Schpfung - Luzifer strzende Kmpfer dargestellt. Er war nach der berlieferung der Engel mit dem Schwert, der Adam und Eva aus dem Paradies trieb und den Lebensbaum bewachte (1. Mose 3, 23 - 24) und der Seth einen Zweig vom Baum der Erkenntnis reichte. Er zeigte Hagar, der von Abrahams eiferschtiger Frau Sara vertriebenen Magd, die Quelle zur Rettung ihres und ihres Sohnes Leben (1. Mose 16, 7 - 12). Michael gilt als einer der drei Mnner, die Abraham besuchten (1. Mose 18, 1 - 16), er hinderte Abraham, den Isaak zu tten (1. Mose 22, 11 - 18), und er rang mit Jakob (1. Mose 32, 24 - 29). Michael teilte demnach das Rote Meer beim Auszug aus gypten (2. Mose 14, 19 - 22), fhrte Israel ins gelobte Land und kmpfte mit dem Teufel um die Seele von == Mose. Rettend erschien er den Jnglingen im Feuerofen bei Daniel (Daniel 3, 25 - 26), er erschien Daniel in dessen endzeitlichem Kampf gegen das Perserreich (Daniel 10) und hielt Habakuk an den Haaren ber die Lwengrube.

In den Darstellungen der Johannes-Offenbarung erfllt Michael seine besondere Aufgabe beim jngsten Gericht: seine Posaune erweckt die Toten aus den Grbern, er befreit die Frau mit dem Kinde und ttet im endzeitlichen Kampf - in mchtiger Bewegung, gerstet und mit groen Flgeln - den Drachen zu seinen Fen (Offenbarung 12, 4 - 7). Michael wird auch als der Engel identifiziert, der den anderen Drachen in den Abgrund strzt (Offenbarung 20, 2 - 3), er wird nach Kommentaren zur Apokalypse beim Erscheinen des Antichrist auch diesen tten. Er gilt als der Seelengeleiter - der ltesten Vorstellung vom gyptischen Thot und dem Hennes in griechischer Mythologie entsprechend - und hlt die Seelenwaage; noch heute wird er deshalb im Totenoffizium der katholischen Kirche angerufen mit der Bitte, "dass der Bannertrger Sankt Michael die Seelen ins heilige Licht fhre". Michael empfngt demnach die Seligen im Paradies, so wie Petrus an der Himmelspforte.

Raphael. Sein Name bedeutet "Medizin Gottes". Er ist fr Merkur verantwortlich. Er, der gttliche Arzt, wird bei Krankheiten angerufen.
Bibel: Raphael gilt als Regent des zweiten Himmels, als Schutzengel fr den Baum des Lebens im Paradiesgarten Eden, als einer der sieben Engel um Gottes Thron. Er habe Noah das Buch mit der Anleitung zum Bau der Arche gegeben. Im thiopischen Henoch - einem vom 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr. entstandenen Buch jdischer Welt- und Gottesbetrachtungen - gilt er als einer der vier Nothelfer, die ber alle Krankheiten und Wunden der Menschenkinder gesetzt sind (Kapitel 1). Im Buch Sohar - der wichtigsten Schrift der mystischen jdischen Kabbala aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. - ist er beauftragt, die Erde zu heilen, damit sie den Menschen Platz zum Leben bietet. Seine Figur ist eng mit der Geschichte des Tobias verbunden, dem er hilft, den Fisch zu finden (im apokryphen alttestamentlichen Buch Tobit 6, 2 - 9 und 16) und den Vater zu heilen
(Tobit 11, 7 - 14).


Gabriel, die "Weisheit Gottes". Er ist fr den Mond verantwortlich. Er wird fr knstlerische und kreative Inspiration angerufen.
Bibel: Der Erzengel Gabriel wird auch als weibliches Wesen vorgestellt, dann ist sie der Engel der Verkndigung, der Auferstehung und der Gnade. Im Alten Testament richtete Gabriel den zu Boden gestrzten Daniel auf, erklrte ihm seine Geschichte und prophezeite ihm die Ankunft des Messias (Daniel 8, 16 und 9, 20 ff). Gabriel hat Zacharias im Tempel die Geburt seines Sohnes Johannes, des Tufers, verkndet (Lukasevangelium 1, 11), erschien Joseph im Traum mit der frohen Botschaft von der Geburt Jesu (Matthusevangelium 1, 20) und hat diese auch Maria (Lukasevangelium 1, 26) und den Hirten (Lukasevangelium 2, 9) verkndet.

Die weiteren Erzengel sind:

Anael, die "Gnade Gottes", der Beherrscher von Venus. Er wird bei Angelegenheiten der Liebe und der sthetik angerufen.

Samael oder Chamuel, "der Gott sieht", der Regent von Mars. An ihn wenden wir uns, wenn wir Mut, Kraft und Energie brauchen.
(Auch erwhnt als Camael, Chamael, Camiel, Khamael, Camniel.)

Zachariel oder Zadkiel, die "Barmherzigkeit Gottes". Er ist fr Jupiter verantwortlich. Er hilft uns mit unseren Plnen und Projekten voran zu kommen und dabei, ein gesichertes Auskommen zu erreichen bzw. zu bewahren.

Oriphiel, die "Kontemplation Gottes" und Regent von Saturn. Er hilft uns aus Situatuionen oder Lebensumstnden heraus zu kommen, in denen wir nicht mehr leben wollen.

Der 8. Erzengel ist Uriel, das "Licht Gottes" – ein sehr schner Engel, der die Bewegungwen der Himmelskrper berwacht. Er wird zum Schutz der Natur angerufen und bei Krankheiten der Seele.
Bibel: Oft wird er als der Engel angesehen, der nach dem Sndenfall den Eingang ins Paradies bewacht (1. Mose 3, 24). Oft wird er auch als der betrachtet, der Noah die Sintflut ankndigte (1. Mose 6) oder der im Namen Gottes mit Jakob stritt (1. Mose 32, 24).

Erzengel

Wochentag

Planet

Farbe

Metall

Stein

Duft

Themen

Gabriel

Montag

Mond

wei

Silber

Bergkristall

Aloe

Familienangelegenheiten,
das Zuhause, Entwicklung
der Intuition

Samael

Dienstag

Mars

orange

Eisen

Amethyst

Pfeffer

Schutz

Raphael

Mittwoch

Merkur

multicolor

Quecksilber

Achat

Wacholder

Gesundheit,
Reisen, Studien

Zachariel

Donnerstag

Jupiter

blau

Zinn

Jaspis

Safran

Wohl-Stand, Arbeit,
Erreichung von Zielen

Anael

Freitag

Venus

rosa + grn

Kupfer

Chrisolit

Moschus

Emotionaler Bereich,
Liebe, Partnerschaft

Oriphiel

Samstag

Saturn

violett

Blei

Turmalin

Sulfur

Bitten fr die Seelen
Verstorbener

Michael

Sonntag

Sonne

goldgelb

Gold

Rubin

Roter Sandel

Spirituelle Suche,
Kappen negativer Energien

Erzengel

Zeit des Herrschens

Engelchor

Oriphiel

200 v.Chr. - 150

Throne

Anael

150 - 500

Exusiai

Zachariel

500 - 850

Kyriotetes

Raphael

850 – 1190

Cherubim, Seraphim

Samael

1190 –1510

Dynameis

Gabriel

1510 –1879

Seraphim

Michael

Seit 1879

Archai & Gott selbst

Erzengel

Farbe

Planet

Engelchor

Uriel

rot

alle

Seraphim



Es gibt Engel in allen Dingen und fr alle Dinge.
Wir mssen nur unsere Sinne und Herzen ffnen, um sie wahrzunehmen.

 

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